Beratung bei Parodontose im Zentrum von Hannover

Wenn Menschen unter Parodontose beziehungsweise Parodontitis leiden und auf unser Team der Zahnarztpraxis vis-à-vis der Oper in der Stadtmitte von  Hannover zutreten, sind sie oft beschämt und ängstlich darüber, wie es für sie weiter gehen soll.

Um die Angst vor einem Zahnarztbesuch zu verhindern und unsere Patienten informativ und transparent betreuen zu können, möchten wir hier bereits umfangreiche Informationen zur Parodontose bereitstellen und einige wichtige Fragen vorab klären. Für eine persönliche Beratung können Sie sich aber selbstverständlich jederzeit vertrauensvoll an uns wenden.

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Begrifflichkeiten

Begriffserklärung

Die Parodontologie bezeichnet die Lehre vom Zahnhalteapparat. Parodontose bezeichnet demnach die Erkrankung des Zahnhalteapparates. Dabei möchten wir darauf hinweisen, dass es sich bei diesem Begriff um den umgangssprachlichen Ausdruck für Parodontitis handelt. Bei Parodontitis handelt es sich um eine irreversible Entzündung des Zahnhalteapparates,  der sowohl aus dem Knochenfach mit den dazugehörenden Strukturen und dem Zahnfleisch besteht.

Die Ursachen

Ursachen für Parodontose

Parodontose ist das Resultat einer lang anhaltenden Zahnfleischentzündung. Diese ist meist das Ergebnis mangelnder Mundhygiene, die meist auf Defizite in der Aufklärung über die Zahnreinigung beruht.

Andere Gründe können aber auch falscher Verzehr oder andere körperliche Beeinträchtigungen sein. Auch das Rauchen fördert die Gefahr, an Parodontose zu erkranken.

Die Krankheit verhindern

Verhinderung der Krankheit

Parodontose ist irreversibel – das heißt, dass das Gewebe, das sich entzündet und abstirbt, nicht wiederherstellbar ist. Aus diesem Grund ist die beste Behandlung intensive Vorsorge. Regelmäßige Kontrollen durch den Zahnarzt ermöglichen es, Entzündungen bereits in einem sehr frühen Stadium zu erkennen und effektiv zu bekämpfen. Häusliche Mundhygiene spielt eine große Rolle, um Entzündungen des Zahnfleisches gar nicht erst aufkommen zu lassen. Das Team von der Zahnarztpraxis vis-à-vis der Oper in Hannovers Zentrum empfiehlt aber auch die professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt. Hier kommen Instrumente zum Einsatz, auf die man zu Hause nicht zugreifen kann.

Informationen

Informationen zur Parodontologie

In den nachstehenden Abschnitten möchten wir Sie über die Parodontologie informieren.

Ihre Vorteile

Vorteile

Die Vorteile der Parodontologie sind, die Krankheit gezielt und frühzeitig zu erkennen und zielgerichtet zu therapieren. Hierfür haben wir neben uns ausgebildeten Zahnärzten auch spezielles Fachpersonal. Unsere Dentalhygienikerin unterstützt uns bei der Therapie und der Nachsorge gerne, einfühlsam und fachkompetent.

Daher ist es für jeden von Vorteil, eine Zahnarztpraxis regelmäßig aufzusuchen. Hier werden Zahn- und Mundkrankheiten bereits weit bevor der Patient über Schmerzen oder andere Auffälligkeiten klagt, erkannt. Auf diese Weise lässt sich die Erkrankung frühzeitig stoppen, ohne dass der Patient lang anhaltende Schäden davon tragen muss. Je mehr das Ärzteteam über die Krankheit weiß und je spezialisierter es im Umgang mit der Krankheit und deren Behandlung ist, desto vorteilhafter ist dies selbstverständlich für den Patienten. Falls Sie also den Verdacht haben, an Parodontitis erkrankt zu sein, wenden Sie sich am besten an ein Ärzteteam, das verschiedene Spezialisierungen und lange Erfahrungen in diesem Bereich aufweist.

Übertragbarkeit

Vererbbarkeit und Übertragbarkeit

Bei Parodontitis handelt es sich um eine bakterielle Erkrankung. Das bedeutet, dass sie sich auch von Mensch zu Mensch übertragen lässt, aber keine Erbkrankheit ist. Dazu gehört beispielsweise auch die Übertragbarkeit durch das Küssen. Eine Untersuchung zwischen Paaren und in Familien empfiehlt sich also. Unter Umständen sollte über eine Familientherapie nachgedacht werden.

Wie können Sie die Parodontose-Erkrankung erkennen?

Das Erkennen einer Parodontose-Erkrankung

Parodontose läuft zunächst schmerzfrei ab. Die Erkrankung lässt sich also nicht daran feststellen. Übermäßiges Zahnfleischbluten beim Putzen der Zähne oder das Gefühl, dass die Zähne länger scheinen, können aber Hinweise auf Parodontitis sein. Die optische Verlängerung der Zähne stellt in Wahrheit den Rückgang des Zahnfleisches dar, sodass mehr vom sonst verdeckten Zahnhals freiliegt. Nicht nur das Zahnfleisch, sondern auch der Knochen, der den Zahn festhält, wird durch die Parodontose abgebaut. Dadurch verändert sich die Position der Zähne, die im Endstadium sogar komplett ausfallen können. Die Bakterien verursachen zudem Mundgeruch.

Behandlungsschritte

Die Behandlungsschritte

Hohe Fachkompetenz im Bereich der Zahnbehandlung und großes Wissen über den Zahnhalteapparat sind Voraussetzung für Behandlungen bei Parodontose. Die eigentliche Behandlung gliedert sich in mehrere Schritte, die wir von der Zahnarztpraxis vis-à-vis der Oper in Hannovers Stadtmitte Ihnen hier vorstellen möchten:

Die Diagnose

Diagnose

Zunächst muss der behandelnde Arzt eine Diagnose stellen. Dafür wird der Grad der Erkrankung untersucht, um die angepassten Behandlungsmaßnahmen einzuleiten. Um das gesamte Ausmaß der Erkrankung sicher analysieren zu können, werden Röntgenbilder der betroffenen Regionen im Mundraum erstellt. Die Röntgenbilder geben Hinweise auf den Knochenverlauf und die Tiefe der Zahnfleischtaschen.

Die Vorbehandlung

Vorbehandlung

Es folgt eine Parodontitis-Vorbehandlung, die aus drei bis vier Sitzungen bei einer Dentalhygienikerin oder ZMP besteht. In dieser werden die Patienten ausführlich über die Erkrankung und die folgenden Schritte aufgeklärt. Die Mundhygieneroutine wird besprochen und bei Bedarf werden wertvolle Tipps gegeben. Auch eine Sondierung der Zahnfleischtaschen und die genaue Lokalisierung von Regionen, in denen das Zahnfleisch bereits zurückgegangen ist, erfolgen. Dieser Rückgang wird auch als Rezession bezeichnet. Bei Backenzähnen kann es durch Parodontose auch zu einem sogenannten Furkationsbefall kommen. Dieser Begriff bezeichnet die Lücke, die zwischen mehrwurzeligen Zähnen zwischen den einzelnen Wurzeln sichtbar wird, wenn das Zahnfleisch zurückgeht. Die Vorbehandlung beinhaltet auch die Überprüfung der Zähne auf Lockerheit oder Deplatzierungen. Auch eine Reinigung der Zähne bzw. der Zahnflächen findet statt.

Die darauf folgende Sitzung beinhaltet die erneute Instruktion und Motivation des Patienten. Zu diesem Zweck werden ihm auch Hilfsmittel zur häuslichen Mundhygiene mit an die Hand gegeben. Darüber hinaus findet ein Bakterientest statt. Auf diese Weise können wir von der Zahnarztpraxis vis-à-vis der Oper in Hannovers Zentrum ermitteln, welches Bakterium vorliegt und ob gegebenenfalls Antibiotika zum Einsatz kommen sollten. Die Krankenkassen des Patienten erhalten dann einen Plan, der auflistet, welche Zähne zu welchem Grad behandlungsbedürftig sind.

Die Hauptbehandlung

Hauptbehandlung

Die eigentliche Behandlung der Parodontitis schließt an die Vorbehandlung an und wird entweder vom Zahnarzt oder von einer geschulten Dentalhygienikerin durchgeführt. Die Behandlung umfasst die intensive aber möglichst schonende Reinigung der Wurzeloberflächen unter Betäubung. An dieser Stelle kommt unter Umständen ein Dioden-Laser zum Einsatz, der die Gewebe auffrischt und so ein neues Anwachsen des Gewebes an die Wurzeloberfläche begünstigt. Der PACT-Laser jedoch tötet die Bakterien ohne den Einsatz von Antibiotika!

Die Nachbehandlung

Nachbehandlung

Im Anschluss an die Hauptbehandlung erfolgen weitere Kontrolltermine zur Prüfung des Heilprozesses und eine professionelle Zahnreinigung. Eine regelmäßige Nachsorge ist aufgrund des chronischen Verlaufs der Erkrankung unabdingbar. Die Erkrankung lässt sich also, sobald sie einmal aufgetreten ist, nicht mehr komplett auslöschen. Daher ist es wichtig, die bakterielle Situation im Auge zu behalten. Bis der akute Vorfall der Parodontitis insgesamt abgeklungen ist, ist meist ein Zeitraum von fünf bis sechs Wochen einzukalkulieren.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Krankheit

Einige der am häufigsten gestellten Fragen während unserer Beratungsgespräche haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Kann Parodontitis durch bestimmte Lebensmittel ausgelöst oder begünstigt werden?

Lebensmittel lösen die Erkrankung zwar nicht akut und direkt aus, können aber die Entwicklung der Krankheit fördern. Wer sich ungesund und schlecht ernährt, weist häufig auch eine allgemein schlechtere Immunverfassung auf und bietet so eine bessere Angriffsfläche für die Krankheit.

Besonderer Katalysator der Parodontitis ist das Rauchen. Es erhöht das Risiko, an Parodontose zu erkranken, um bis zu 50 %. Das hängt vor allem damit zusammen, dass Rauchen die Durchblutung des Zahnfleisches hemmt und auf diese Weise die Immunabwehr gestört wird. Auch Diabetes steht aufgrund der mangelnden Durchblutung und weiteren Faktoren in Zusammenhang mit Parodontitis, ebenso wie Krebstherapien leider zu begünstigten Voraussetzungen für die Entwicklung der Krankheit führen können.

Wie schnell bricht die Parodontitis aus?

Parodontitis verläuft chronisch. Das bedeutet, dass die Erkrankung nicht plötzlich und heftig ausbricht, sondern sich über Jahre hinweg verschlimmert. In seltenen Fällen bei Vorerkrankungen wie unbehandeltem HIV oder bei Krebstherapien kann die Krankheit aber auch innerhalb weniger Tage oder Woche zur Erscheinung kommen.

In welchen Altersgruppen ist die Parodontose am weitesten verbreitet?

Annähernd die Hälfte der 12 Millionen Deutschen, die an Parodontose leiden, ist zwischen 35 und 44 Jahren alt. Die Mundhygiene in Deutschland hat sich im Laufe der Zeit glücklicherweise stark verbessert, allerdings birgt dieser Prozess auch Risiken. Die Menschen behalten länger ihre eigenen natürlichen Zähne, die aber mit dem Alter anfälliger für Parodontitis werden. Inzwischen leiden rund 40 % der 65- bis 74-Jährigen an schweren Formen der Parodontitis-Erkrankung. Allerdings kann die Krankheit in bestimmten Fällen auch schon im Kindesalter auftreten. Ein regelmäßiger Zahnarztbesuch ist deshalb auch bei den Kleinsten bereits von großer Bedeutung.

Wie bereitet sich ein Patient bestmöglich auf eine Behandlung vor?

Der Patient sollte die Vorbehandlung durch eine Dentalhygienikerin oder eine Prophylaxeassistentin durchführen lassen und die dort formulierten Tipps und Hilfestellungen zur Zahnhygiene beachten und annehmen. Er sollte sich offen gegenüber der Aufklärung und den Ratschlägen der Behandelnden zeigen. Der Patient braucht in dieser Situation weder Scham noch Angst empfinden, denn das Ärzteteam der Zahnarztpraxis vis-à-vis der Oper im Zentrum von Hannover sorgt sich transparent, verständnisvoll und ehrlich um das Wohl des Patienten.

Am Tag der Behandlung sollte der Patient bequeme Kleidung tragen, sich entspannen und möglichst wohlfühlen. Leider dauert die Behandlung recht lange und der gesamte Kiefer wird betäubt, sodass sie für den Körper mit einiger Anstrengung verbunden ist. Daher empfiehlt es sich, sich begleiten oder abholen zu lassen und sich den Rest des Tages auszuruhen.

Parodontologie in unserer Zahnarztpraxis

Parodontologie in der Stadtmitte Hannover – die Zahnarztpraxis vis-à-vis der Oper

Der Zahnhalteapparat stellt das Fundament des gesamten Mundraums dar. Er spielt unserer Meinung nach also eine zentrale Rolle für die Zahngesundheit der Patienten. Parodontose ist eine unangenehme Krankheit. Aus diesem Grund möchten wir sie schnell erkennen und ideal behandeln können. Unsere besondere Schulung in diesem Bereich hilft uns dabei.

Unsere Methoden

Methoden

Es gibt zwei verschiedene Verfahren zur Behandlung von Parodontose, die wir in unserer Zahnarztpraxis vis-à-vis der Oper in Hannovers Zentrum anwenden und Ihnen hier beide vorstellen möchten:

Die geschlossene Parodontitis-Behandlung bezeichnet die Reinigung der Zahnfleischtaschen und Wurzelflächen durch Ultraschall, bestimmte Pulversubstanzen und Handinstrumente. Der Dioden-Laser kommt bei dieser Behandlung in der Zahnarztpraxis vis-à-vis der Oper in Hannovers Stadtmitte zum Einsatz, um die Zahnfleischtasche zu entkeimen und granulöses, also verweichtes und befallenes Gewebe, zu entfernen. Eine Alternative hierzu ist die Behandlung mit dem PACT-Laser, einem Farblaser, bei dem Bakterien gezielt ohne den Einsatz von Antibiotika eliminiert werden. Welche Methode bei dem einzelnen Patienten zum Einsatz kommt, wird von Behandlungsfall zu Behandlungsfall entschieden.

Nach vier bis sechs Wochen wird eine erneute Diagnose gestellt. Haben sich einzelne Taschen nicht richtig reinigen lassen, so muss man diese chirurgisch öffnen. Dieses Vorgehen heißt dementsprechend offenes Verfahren und kommt weitaus seltener vor, als die geschlossene Methode, da dies inzwischen ein im Prinzip veraltetes Verfahren ist.

Persönliches Gespräch

Unser Anliegen

Das Team der Zahnarztpraxis vis-à-vis der Oper hofft, Sie über die allgemeine Parodontologie und Parodontose aufklären und informieren zu können. Selbstverständlich kann diese Information kein persönliches Fachberatungsgespräch beim Zahnarzt ersetzen. Es soll vielmehr dazu dienen, erste Zweifel und Ängste zu mindern. Wenden Sie sich daher für weiterführende Fragen oder Anregungen gerne jederzeit an unser Team in Hannovers Stadtmitte.